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Bob Mosley
True Blue

katalog-nr. tx 2078
rock - 2005

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  1. Can't Keep a Good Man Down (Bob Mosley) 4:56
  2. Come Back Woman (Bob Mosley) 4:01
  3. Just Like a Fool (Bob Mosley) 4:22
  4. Wineo (Bob Mosley) 3:30
  5. Never (Bob Mosley) 4:53
  6. Sad and Blue (Bob Mosley) 3:10
  7. Rainbows End (Used to be My Friend) (Bob Mosley) 3:33
  8. To the Sea (Bob Mosley) 4:35
  9. As Far as it Goes (Bob Mosley) 3:15
  10. Poor Man (Bob Mosley) 4:13
  11. Dusty Old Road (Bob Mosley) 2:39
  12. Lazy Me (Bob Mosley) 3:30

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Bob Mosley

You Can't Keep A Good Man Down - schon der erste Song des neuen Albums von Bob Mosley bringt ein zutreffendes Motto. TRUE BLUE ist ein kreatives Lebenszeichen von einem Mann, der lange von vielen abgeschrieben war und und trotz längerer Abwesenheit nichts von seinen musikalischen Fähigkeiten eingebüßt hat. Bob Mosley ist ein Überlebender. Bob Who? Bob Mosley - Bassist, Sänger und Songwriter von Westcoast-Legende Moby Grape. Ein kalifornischer Rock-Veteran, der auch heute noch mehr zu bieten hat als nur eine bewegte Vergangenheit.

Die Geschichte von Moby Grape ist oft erzählt worden: die Anfänge 1966, der legendäre Hype des ersten Albums, die Skandale und Unglücksgeschichten. Ein schillerndes Panorama von musikalischen Höhenflügen, persönlichen Tragödien und geschäftlichen Alpträumen. Jedes Mitglied der Grape könnte wohl darüber und die Ereignisse der Folgezeit eine sehr lesenswerte Autobiographie schreiben. Doch eines bleibt unter dem Strich: Peter Lewis, Bob Mosley, Jerry Miller, Skip Spence (RIP) und Don Stevenson haben Rock-Geschichte geschrieben. Keine Band klang je wieder wie Moby Grape. Dass sich die Überlebenden auch heute noch nicht in der Lage sehen, Moby Grape endgültig zu Grabe zu tragen, zeugt von der magischen Aura dieser Legende. Wie ein Fluch, der mal Glück und mal Unheil bringt.

Noch immer spielen Moby Grape sporadisch zusammen - nachdem sie lange Jahre aus juristischen Gründen ihren Namen nicht verwenden durften. Aber das ist ausgestanden. Ihnen wurden ALLE Rechte in einem kürzlich ergangenem Gerichtsurteil zurückgegeben. Zuvor hatten sich Peter Lewis & Co. schwer getan, auch im Alleingang Musik abzuliefern, die dem genialen Frühwerk der Grape standhielt. Peter Lewis hatte es erst in den neunziger Jahren geschafft. Jetzt - mit immerhin über 60 - legt auch Bob Mosley nach einer halben Ewigheit ein authentisches und überzeugendes Solo-Album vor. TRUE BLUE - der Titel ist Programm.

Allein das Zustandekommen dieses Projektes grenzt an eine kleine Sensation, denn als sein alter Freund Peter Lewis den mittlerweile obdachlos gewordenen Bob Mosley 1996 aus seiner provisorischen Bleibe unter dem San Diego Freeway holte, da konnte man nicht davon ausgehen, dass dieser am Abgrund stehende Rock-Veteran noch einmal zurückkommen würde. Bob Mosley ist ein echtes Kind der Sixties, spielte 1964 mit seiner ersten Band The Misfits im Vorprogramm der Rolling Stones, ging dann mit seinen Kumpels Joel Scott Hill und Johnny Barbata nach San Francisco und stieg 1966 bei Moby Grape ein. Der Rest ist - wie man so sagt - Geschichte…

Hört man die alten Moby Grape-Aufnahmen heute wieder an, dann fällt auf, wie sehr es speziell bei den Songs von Bob Mosley ("Mr. Blues", "Come In The Morning", "Lazy Me", "Bitter Wind", "Rose Colored Eyes", "Trucking Man", "It's A Beautiful Day Today", "Hoochie") um den Faktor Intensität geht. Bob Mosley war von jeher den klassischen Formen von Rock, Blues und Country zugetan - ähnlich wie John Fogerty, an dessen energetischen Ansatz Mosley immer mal wieder erinnerte.

Auf TRUE BLUE singt Bob Mosley Blues, Rock, Balladen und Country. Speziell in den Balladen wie "Just Like A Fool", "Never", "To The Sea" oder auch der alten Grape-Nummer "Lazy Me" spürt man die unmittelbare Emotionalität des Sängers Mosley. Seine Themen sind die des immer noch Suchenden - die Suche nach Glück und Zufriedenheit vor dem Hintergrund der verrinnenden (Lebens-)Zeit. Ein Hauch von Tragik umflort einige dieser neuen Songs von Bob Mosley. Anrührend und doch nicht sentimental.

Unterstützt wird Mosley auf TRUE BLUE von drei Freunden, die seine Songs locker und unverkrampft in Szene setzten. Dabei unter anderem der Gitarrist/Pianist Dale Ockermon aus der aktuellen Besetzung der Doobie Brothers und ex-Sons Of Champlin-Drummer James Preston. Nichts wirkt gekünstelt oder aufgesetzt - alles ist relaxed und "down to earth". Bob Mosley selbst singt, spielt Bass und Gitarren. Mitproduzent JP Whitecloud heute über ihn: "Er ist immer noch einer der besten Sänger, die ich jemals gehört habe."

Triumph und Tragik liegen bekanntlich nah beieinander - so auch im Fall Bob Mosley. Wenn er heute seine neuen Songs singt, dann spürt man gelegentlich die dunklen Schatten der Vergangenheit und die wechselhafte Biographie hinter dieser Stimme. Eine Stimme mit unterschiedlichen Timbres, denn der raubeinige Blueser steht hier direkt neben dem empfindsamen Balladen-Sänger.

TRUE BLUE ist das erste neue Solo-Album von Bob Mosley seit fast 30 Jahren. Die Rückkehr eines alten Freundes. Welcome back, Bob.

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